• Altstädter Köln 1922 e.V. - App trackt Kölner Rosenmontagszug

    Tracking des Kölner Rosenmontagszugs

Altstädter Köln 1922 e.V.

Kütt d'r Zoch oder kütt d’r nit?
App trackt Bewegungsmuster des Kölner Rosenmontagszugs


Nutzen für unseren Kunden:

Haken

Kostengünstige Visualisierung der Bewegungsmuster, Verweildauer, Geschwindigkeit & Problembereiche entlang der Strecke

Haken

Optimierung der Streckenführung und Management des Rosenmontagszugs

Haken

App und IoT-Plattform legen Fundament für zukünftige Live-Auswertung der Daten

  • Altstädter Köln 1922 e.V. - App trackt Kölner Rosenmontagszug

    Anforderungen

    Mehr Struktur im Rosenmontagszug

    Der Kölner Rosenmontagszug ist der älteste und mit über einer Million Besuchern der größte deutsche Karnevalsumzug sowie Höhepunkt des Kölner Karnevals. Seit 1823 wird der „Zoch“ veranstaltet, dieses Jahr jedoch mit einer Neuerung: Die Bewegung der Wagen im Festzug soll nachverfolgt werden. Die Idee hierfür ist im Festkomitee Kölner Karneval in Zusammenarbeit mit Telekom Security und T-Systems Multimedia Solutions entstanden. Hintergrund war der Wunsch, den Kölner Rosenmontagszug besser strukturieren und den Ablauf weiter optimieren zu können. Dafür sollten Daten zu den Bewegungsmustern der einzelnen Festwagen via GPS erfasst werden, um zu erkennen, wo es beispielsweise immer wieder stockt, wo der Zug besonders lange zum Stehen kommt oder wo Wagen sogar gefährlich nah aufeinander auffahren.

    Mit dem Altstädter Köln 1922 e.V. hat eines der neun Traditionskorps des Kölner Karnevals federführend und stellvertretend das Thema vorangetrieben. Nach einer knapp vierwöchigen Konzeptionsphase zusammen mit Telekom Security und T-Systems Multimedia Solutions begannen die Experten von T-Systems Multimedia Solutions im Dezember 2017 mit der Programmierung der auf Microsoft Azure basierenden Cloud-Lösung, die pünktlich vor dem Rosenmontagszug Anfang Februar zur Verfügung stand.

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    Lösung

    Intuitive Bedienung für die Datenlieferanten – aussagekräftige Auswertung für die Planer

    In der Konzeptionsphase wurde zunächst die Möglichkeit einer Internet of Things (IoT)-Hardwarelösung diskutiert, mit der die einzelnen Wagen ausgestattet werden könnten. Aufgrund der knappen Zeit bis zum rechtzeitigen Livegang der Lösung am Rosenmontag, der vielen Festwagen und der damit verbundenen Kosten für die IoT-Hardware entwickelte das T-Systems Multimedia Solutions Team jedoch eine deutlich einfachere und bedienerfreundlichere Lösung, die direkt auf den Smartphones der Wagenführer läuft.
    Aufbauend auf Ionic, einem Open-Source-Webframework zur Erstellung von Hybrid-Apps, schlug das Team eine plattformübergreifende App für sowohl Android- als auch iOS-Geräte vor. Dieser Vorschlag setzte sich schlussendlich auch deswegen durch, da die Wagenführer ohnehin ein Mobilgerät dabeihaben würden und so keine zusätzliche Hardware installieren und bedienen mussten.

In der App hat jede Karnevalsgesellschaft ein eigenes Gruppen-Login. Der Wagenführer, als Datenlieferant, logt sich darüber ein und wählt im Anschluss sein entsprechendes Fahrzeug. Für die Datenerfassung sind im Folgenden keine weiteren Schritte seitens des Wagenführers notwendig und das GPS-Tracking läuft im Hintergrund höchst energieeffizient mit – ohne dass beispielsweise der Bildschirm aktiv sein muss. Der Fahrer kann in der App auf einer interaktiven Karte seinen aktuellen Standort einsehen und erhält somit auch ein optisches Feedback, dass das Tracking korrekt läuft. Über das Ionic-Framework laufen die Daten in ein mobiles Backend in der Cloud, für das die bestehende Kundenstromanalyse-Lösung von T-Systems Multimedia Solutions verwandt und angepasst wurde.

Da die Netzabdeckung bei Großveranstaltungen schwanken kann, werden die Wagenführer vor dem Festzug entsprechend geschult, ihr Mobilgerät im Anschluss an die Veranstaltung in jedem Fall nochmals mit dem Internet zu verbinden. So wird sichergestellt, dass auch die Offline getrackten und in der App gespeicherten GPS-Daten übermittelt werden und in das mobile Backend einfließen.

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    Nutzen

    Optimierung der Streckenführung und Erkennen von Nadelöhren

    Getreu des Karnevalsmottos von 2018 “Mer Kölsche danze us der Reih” ist es das Ziel der Lösung, dass in Zukunft weniger Wagen des Rosenmontagszugs aus der Reihe tanzen. Auf Basis der mobilen Trackingdaten aus diesem Jahr wollen die Verantwortlichen des Kölner Karnevals über eine Optimierung der Streckenführung im kommenden Jahr entscheiden. Im Auswertungstool, das zentral in der Cloud zur Verfügung steht, werden die GPS-Daten auf der Stadtkarte in Echtzeit visualisiert und können anschließend im Detail analysiert werden. Dafür können die Verantwortlichen zum Beispiel einzelne Zeitabschnitte, Wagenreihungen, Verweildauern oder Streckenabschnitte als Bemessungsgrundlage auswählen. Auch die Visualisierung von Knotenstaupunkten ab einer bestimmten, frei wählbaren Standzeit ist möglich. Zudem erlaubt die Lösung die nachträgliche Betrachtung der Bewegungen in Echtzeit mit dem Ziel, Gründe für ein Stehenbleiben oder Stocken zu eruieren. Für die Wagenführer ist die App andererseits einfach und ohne zusätzlichen Zeit- und technischen Aufwand nutzbar. Zukünftig können dann, vor allem im Vergleich der Datensätze aus den einzelnen Jahren, Rückschlüsse auf Optimierungspotenzial und Streckenführung gezogen werden oder sogar bestimmte KPIs für den Wagendurchlauf in bestimmten Zonen gesetzt werden. Auch eine Live-Analyse der Daten ist für die Zukunft angedacht, um auch während des Zugs steuernd eingreifen zu können.

Über den Altstädter Köln 1922 e.V.

Die Altstädter Köln 1922 e.V. ist eines der Ur-Traditionskorps im Kölner Karneval und mitverantwortlich für den jährlichen Rosenmontagsumzug durch die Kölner Innenstadt. Hervorgegangen ist die Gesellschaft nach dem 1. Weltkrieg aus einem 1905 gegründeten Kegelclub. Hieraus entstanden 1922 formal die „Fidelen Altstädter“ mit dem Zweck „der Wahrung der Tradition und Überlieferung des artechten, volksnahen Kölner Karnevals, vor allem der Pflege des Kölner Brauchtums, des typisch kölnischen Humors und Witzes und der Kölner Mund- und Eigenart innerhalb des hergebrachten, historischen Kölner Fastnachtsfestes“. Bereits zwei Jahre nach der Gründung des Vereins fasste man im Jahre 1924 den Beschluss, ein Korps zu gründen. 1968 wurden die Altstädter mit dem Titel „Traditionskorps des Kölner Karnevals“ ausgezeichnet.

 

 

 

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