Die Gretchenfrage: Lohnt sich E-Commerce?

Im Zuge der digitalen Revolution wachsen die Umsätze im Online-Handel weiterhin progressiv und legten laut BVH in 2013 sogar um über 40 Prozent zu. Sie befeuert das Entstehen innovativer Geschäftsmodelle, die in kürzester Zeit Kunden erreichen, deren Erwartungen treffen und damit schneller als bisher Umsätze generieren können. In den ersten Handelsbranchen haben Pure Plays bereits die Marktführerschaft erreicht (z.B. Amazon bei Büchern) oder sind auf dem Sprung dorthin (z.B. Zalando bei Schuhen). Auch setzen sie aus Kundensicht neue Standards in Hinblick auf Produktverfügbarkeit, Preistransparenz, Service sowie Beratung. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei zunehmend das mobile Internet und damit die Sozialisierung, Lokalisierung sowie Mobilisierung des Online-Handels ein („SoLoMo“).

Auch setzen sie aus Kundensicht neue Standards in Hinblick auf Produktverfügbarkeit, Preistransparenz, Service sowie Beratung. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei zunehmend das mobile Internet und damit die Sozialisierung, Lokalisierung sowie Mobilisierung des Online-Handels ein („SoLoMo“). Diesbezüglich muss erstaunen, dass mehr als die Hälfte aller Online-Shops in Deutschland nicht mobil abgebildet sind, obwohl die großen US-Pure Plays dieses Jahr bereits bis zu 25 Prozent ihrer Umsätze mobil erzielen (z.B. eBay). Und auch die deutschen Online-Shops, die mobil vertreten sind, erweisen sich mehrheitlich weder als „Multiscreening“-fähig, noch in Hinblick auf die Basisanforderungen des Mobile-Commerce als erfolgsversprechend. Diesbezüglich zeigt sich wieder einmal, dass Kanalexzellenz nicht teilbar ist und immer nur ein kanalspezifischer Erfolgsfaktor sein kann. Für Unternehmen, die bereit sind, die Chancen des mobilen Internets zu nutzen und ihr Geschäftsmodell auf die veränderten Kundenanforderungen auszurichten, gewinnen situationsspezifische Angebote und Geschwindigkeit zunehmend an Bedeutung. Nach neuester Google-Studie starten Kunden mittlerweile mehrheitlich ihren Kaufprozess auf Mobile-Geräten, führen allerdings den Kauf auf anderen Geräten (Laptop oder Desktop) oder in anderen Kanälen (Filiale) aus. Diese Zubringerfunktion des Mobile-Commerce für Online-Shops wird häufig unterschätzt. Es geht vor allem darum, unter Zeitaspekten differenzierbare Wettbewerbsvorteile aufzubauen und wahrnehmbare Mehrwerte für die Kunden zu schaffen. Dazu zählt auch die „Zeiteffizienz“, an jedem Ort und zu jeder Zeit Leerzeiten für Einkaufsvorgänge zu nutzen. Hinzu kommt die „Zeiteffizienz“, Wartezeiten verkürzen zu können. Dieses git für das Warten auf neue Kollektionen und auch für Lieferzeiten. Die Themen „Fast Fashion“ sowie „Same Day Delivery“ („SDD“), das Ende des letzten Jahres bereits als Branchenstandard gesetzt wurde, unterstreichen diese Entwicklung. „Same Hour Delivery“ befindet sich bereits im Test und wird vor allem die Geschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil weiter unterstreichen. Auch wird sie vielen stationären Kunden den Grund nehmen, Innenstädte zu besuchen. Artikel im Blog weiterlesen.

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