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Optiplan

Automatisierte Qualitätskontrolle
dank Künstlicher Intelligenz

kuenstliche-intelligenz, new-work, digitalisierung

Die OPTIPLAN GmbH stellt seit über 60 Jahren glasfaserverstärkte Kunststoffe in Form von Platten und Rollen her. Das Traditionsunternehmen mit Sitz im Oelsnitz (Vogtland) bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Bereiche Nutzfahrzeuge, Bau und Industrie. Als einer der führenden und innovativsten Hersteller auf diesem Gebiet setzt OPTIPLAN auf neueste Technologien: Gemeinsam mit T-Systems MMS führte das sächsische Unternehmen einen Proof of Concept für eine KI-gestützte Qualitätskontrolle durch, der auch das automatische Erkennen einzelner Fehlerklassen beinhaltete.


Nutzen für unseren Kunden


Mehr Effizienz und Genauigkeit bei der Qualitätskontrolle durch KI-Unterstützung

Die verbesserte Produktqualität trägt den wachsenden Qualitätsansprüchen der Kund*innen Rechnung

Behauptung der Markt- und Wettbewerbsposition von OPTIPLAN als Innovationsvorreiter

Felix Bönsch, Technischer Leiter OPTIPLAN

„Nicht nur bei unseren Produkten, auch in der Produktion legen wir größten Wert auf Innovation.
Mit einer von Künstlicher Intelligenz unterstützten optischen Qualitätskontrolle können wir Mängel automatisiert erkennen.
Das haben wir gemeinsam mit T-Systems MMS per Konzept und Modellversuch bewiesen. Ein weiterer Beweis unserer Vorreiterrolle!"


Referenz im Überblick


Aufgabe

Die aufwändige manuelle Qualitätsprüfung soll effizienter gestaltet werden

Lösung

Beratung, Konzeption und Proof of Concept einer individuell entwickelten KI-Lösung für die optische Qualitätsprüfung

Ergebnis

Automatisierte Erkennung von Fehlern und Mängeln während der Produktion

  • Anforderungen

    Qualitätsmängel automatisiert erkennen

    OPTIPLAN stellt in kontinuierlichen und diskontinuierlichen Produktionsreihen faserverstärkten Kunststoff in Bahnen und als Platten her. Bei der Fertigung finden verschiedene Verarbeitungsschritte statt, an deren Ende eine manuelle Qualitätsprüfung durch einen speziell ausgebildeten Mitarbeiter steht. Dessen Aufgabe ist es, händisch schadhafte Stellen wie Blasen, Verdickungen und Einschlüsse zu markieren.
    Dieser zeit- und personalaufwendige Prüfprozess soll durch ein KI-gestütztes Verfahren ersetzt werden. T-Systems MMS erhielt den Auftrag, anhand einer Machbarkeitsstudie zu evaluieren, ob eine KI-gestützte optische Qualitätskontrolle zuverlässig und dauerhaft Fehler auf den Kunststoffbahnen bereits während der Produktion identifizieren und somit die Qualitätssicherung automatisiert werden kann.

  • Lösung

    Optische Qualitätskontrolle mit KI-Modell

    Bei der KI-gestützten optischen Qualitätskontrolle wird der Zustand der hergestellten Produkte entlang der Fertigungslinie zunächst per Videokamera erfasst. Die gewonnenen optischen Sensor-Daten werden dabei mithilfe von Künstlicher Intelligenz anhand eines eigens entwickelten Computer Vision Ansatzes zur Fehlererkennung verarbeitet. Auftretende Anomalien werden damit gefunden extrahiert, angezeigt und gespeichert, auch sehr kleine Materialfehler auf bis zu 3,50 Meter breiten Kunststoffbahnen. Gleichzeitig wird ein Mitarbeiter informiert, um notwendige Maßnahmen zur Fehlerreduktion durchzuführen. Zur Berechnung der Daten kommt ein Edge Device direkt an der Kamera zum Einsatz. Die individuelle Entwicklung der KI-Komponenten erfolgt vorab anhand von Roh-Videomaterial auf einer Plattform von T-Systems MMS, die die Beratung, Konzeption und Umsetzung des Proof of Concept übernahm.

  • Nutzen

    Innovative, effiziente Überwachung der Produktqualität

    Dank der digitalen sensorischen Überwachung des Herstellungsprozesses werden nun bereits während der Produktion von faserverstärkten Kunststoffen Fehler und Mängel erkannt. Der bislang personal- und zeitaufwändige Prozess der Qualitätskontrolle wird dadurch deutlich effizienter. Darüber hinaus werden wertvolle Daten zur Justierung der Produktionsanlage sowie zu Materialeigenschaften gewonnen. Die Entlastung der Mitarbeitenden führt zu einem flexibleren Einsatz entlang der Produktionsanlage und somit zu einem insgesamt effizienteren Herstellungsprozess.
    Das zahlt nicht nur auf die Zufriedenheit der Kund*innen ein, sondern festigt auch die führende Rolle von OPTIPLAN sowohl bei der Produktentwicklung, als auch bei der Fertigung von faserverstärkten Kunststoffen.

Über die OPTIPLAN GmbH

OPTIPLAN betreibt am Firmensitz in Oelsnitz zwei kontinuierliche und sechs diskontinuierliche Produktionsanlagen zur Herstellung von faserverstärktem Kunststoff (GFK). Das ermöglicht – weltweit einzigartig – beide Fertigungsverfahren an einem Ort und aus einer Hand. Die GFK-Platten und -Bahnen kommen für Verbundelemente und Sandwichpaneele in Industrie, Bau, Nutzfahrzeugen, Wohnmobilen und Caravans zum Einsatz. OPTIPLAN ist Teil der Senata Gruppe.


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